Dass es eine echte Debatte zu neuen Formen der Beschäftigung und Bildung braucht, waren sich alle Konferenzteilnehmer einig. Dr. Matthias Wechner, Geschäftsführer von Trenkwalder Österreich, ging noch einen Schritt weiter und sagte: „Bildung ist Österreichs größte Baustelle, die Chance liegt in der Digitalisierung – und das bereits ab der Volksschule. Smartphones sollte man nicht im Spind versperren, sondern mit in den Unterreicht nehmen und aktiv verwenden.“ Für Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, ist „eine Bildungspflicht mit Grundbildungsnachweis entscheidend. In diesem Nachweis sollten u.a. digitale Kompetenz und soziale Fähigkeiten enthalten sein.“ AMS-Vorstand, Dr. Johannes Kopf, fand hier auch klare Worte: „Österreich ist in manchen Bereichen, wie etwa der Lehrlingsausbildung sehr gut aufgestellt. Im Bildungsbereich hinkt Österreich noch stark hinterher. Gerade wenn wir über digitale Kompetenzen bei Kindern und in der Schule sprechen, sind andere Länder schon viel weiter.“ Mag. Silvia Hruska-Frank, Stv. Leiterin Abteilung Sozialpolitik der AK Wien, forderte einen Arbeitsmarkt „der gute Bedingungen bietet und die Frage beantwortet, was der Arbeitnehmer dafür bekommt. Wir müssen Digitalisierung als etwas Positives begreifen, dass die Arbeit leichter macht.“

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v.l.n.r. AMS-Vorstand, Dr. Johannes Kopf; Trenkwalder CEO, Dr. Matthias Wechner; Präsidentin der WEC Europe, Bettina Schaller; Stv. Leiterin Abteilung Sozialpolitik der AK Wien, Mag. Silvia Hruska-Frank; Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Mag. Christoph Neumayer; Moderator, Mag. Michael Csoklich