Seit nun mehr als einem Monat hat uns die Corona-Krise fest im Griff. Viele von uns sind im Home-Office und haben nebenbei auch noch die lieben Kleinen zu betreuen. Das heißt, neben der Arbeit die erledigt werden soll, sollen auch noch die Kinder beschäftigt werden bzw. wird mit ihnen gelernt und Hausaufgaben gemacht. Jetzt werden viele sagen, das ist doch ganz normal mit den Kindern zu lernen und Hausaufgaben zu machen.

In der Corona-Krise ging es aber darüber hinaus: viele Eltern sind auch zu Lehrern geworden, die erklären und den ganzen Tag ihrer Kinder strukturieren müssen. Doch bald hat diese Zeit ein Ende! Die Bundesregierung lockert Stück für Stück die Ausgangsbeschränkungen und mit 15. Mai sollen auch stufenweise die Schulen öffnen. Somit heißt es dann wieder in Früh: „Komm aufstehen, anziehen, frühstücken und ab in die Schule“. Das wird nicht nur für die Kinder wieder eine Umstellung sondern auch für die Eltern.

Um uns den Einstieg in den „Alltag“ zu erleichtern, haben wir hier einige erprobte, aber sicherlich auch verbesserungs- und ausbaufähige Tipps für den schnelleren und stressfreieren Start in den Tag mit Kindern:

  1. Kleidung: Wer kennt es nicht, es ist sieben Uhr morgens und man steht mit seiner Vierjährigen und diskutiert über Strumpfhosen, T-Shirts, Hose oder Rock. Um sich diesen Stress zu vermeiden, könnt ihr bereits am Vorabend das Gewand für den nächsten Tag bereitlegen.
  2. Jause: Bereite die Jause für den Kindergarten oder Schule bereits am Vorabend in Ruhe vor, vielleicht möchten dir deine Kinder sogar dabei helfen und ihr könnt kreative und liebevolle Jausen gemeinsam zaubern.
  3. Frühstück: Wer kennt nicht die Frage „Was möchtest du denn frühstücken“ und als Antwort kommt nichts. Auch hier könnt ihr euch bereits am Vorabend mit den Kindern zusammensetzen und alles besprechen und vielleicht sogar schon gemeinsam den Tisch decken.  
  4. Klare Absprachen: Wenn ihr schon ältere Kinder zuhause habt, die schon mithelfen können, könntet ihr auch einen Plan erstellen, wer wofür in der Früh zuständig ist. Somit bleibt nicht alles an Mama und Papa hängen.
  5. Hilfe annehmen: Es gibt bei euch Fahrgemeinschaften zur Schule oder zum Kindergarten? Perfekt! Dann nehmt diese Möglichkeit an. Es schont die Umwelt, eure Nerven und manchmal sind die anderen Kinder sogar besser gelaunt als die eigenen.
  6. Aufstehen: Nur noch fünf Minuten, dann steh ich auf. Diesen Satz kennen wir nicht nur von den Kindern, sondern auch von uns selbst. Daher müssen wir uns selbst auch ein bisschen an der Nase nehmen und die fünf Minuten lieber früher aufstehen und somit fünf Minuten mehr Zeit haben.