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Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EUMark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EU
Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EU

Nikola Djuric | Editor-in Chief DesignRush

vor 8 Tagen

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Marketing, design and advertisingCreative work

Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EU

Erkenntnisse und Learnings aus einem erfolgreichen Rebranding-Prozess

DesignRush, eine B2B-Plattform, die Unternehmen mit Agenturen für digitales Marketing und Technologie verbindet und weltweit über 50.000 Follower zählt, hat Mark Pollok zu einem Interview geladen.

Das Interview beginnt mit der Frage: Warum Rebranding und warum jetzt?

Der HR-Markt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, so Mark Pollok - der CEO der Trenkwalder Group, einem der größten HR-Dienstleister in Europa.

Die "HR-Evolution", so Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush, hat das Unternehmen dazu veranlasst, das Rebranding als eine der vorrangigen Aufgaben bis Ende 2023 anzugehen.

In diesem Interview erläutert er die Entscheidung von Trenkwalder, nach 35 Jahren in der Branche eine neue Markenstrategie zu entwickeln, und erklärt, was es braucht, um dieses Projekt richtig zu machen, wenn man bereits als einer der Top-Player in der Branche anerkannt ist.

Startpunkt: Markenanalyse

Jedes langlebige Unternehmen, das ein Rebranding anstrebt, sollte zunächst eine umfassende Markenanalyse durchführen, die die notwendigen Erkenntnisse über die aktuelle Wahrnehmung einer Marke liefern kann.

"Es war wichtig zu verstehen, welche Markenwerte wir beibehalten wollten und welche veraltet waren, damit wir bestimmen konnten, wo wir hinwollten", sagt Mark.

Dies führte zur Erstellung eines Strategiepapiers, das die wichtigsten Markenwerte enthielt, auf die sich Trenkwalder stützen musste:

  1. Wachstum

  2. Innovation

  3. Vertrauen


Die Idee war, dass Trenkwalder sein Engagement für die Digitalisierung und einen ganzheitlichen Ansatz bei der Lösung von Herausforderungen, mit denen Kunden in der HR-Branche konfrontiert sind, verdoppeln sollte, so Mark weiter.

Daten und die Farbe Rot: Erkenntnisse aus der Markenanalyse sinnvoll nutzen

"Wir wollten die Identität der Marke beibehalten - die rote Farbe, die schon bisher ein Qualitätsmerkmal für unseren Service symbolisiert hat, das aus unserer Marktexpertise resultiert."


Die Daten aus der Markenanalyse von Trenkwalder zeigten, dass das Unternehmen bei der neuen Generation zwar einen hohen Bekanntheitsgrad hat, seine Dienstleistungen aber nur teilweise bekannt sind.

Dies bedeutete, dass das Unternehmen ungenutztes Potenzial hatte, um sich bei der jüngeren Generation, insbesondere bei den Millennials und der Gen Z, neu zu positionieren.

Auf die Frage, ob sein Team beim Rebranding einen datengesteuerten Ansatz verfolgte, antwortet Mark, dass es sich von einer Kombination aus Daten und Kreativität leiten ließ.

"Wir haben eine umfassende Zielgruppenanalyse erstellt und daraus Customer Journeys abgeleitet. Diese Methode half uns, die Bedürfnisse unserer Zielgruppe besser zu verstehen und ihnen die am besten geeigneten Dienstleistungen anzubieten", erklärt er und ergänzt: „Rebranding ist in jedem Unternehmen ein emotionaler Prozess. Einige Mitarbeiter wollen an ihrem alten Image festhalten, während andere die Veränderung als einen wichtigen Schritt in die Zukunft sehen - es war viel Überzeugungsarbeit nötig."


Häufige Fallstricke im Rebranding-Prozess

Um leicht zu vermeidende Fehler zu vermeiden, sagt Mark, dass Unternehmen die Ziele für das Rebranding klar definieren sollten, einschließlich des Hauptgrunds für die Veränderung.

Es ist notwendig, Marktforschung zu betreiben, um aktuelle Trends zu erkennen und zu verstehen.

Meilensteine im Rebranding-Prozess:

  1. Interne Abstimmung

  2. Festlegung des Zeitplans und der Kommunikation

  3. Angemessene Budgetierung und Ressourcenzuweisung


"Das Herzstück des Rebranding ist immer die Definition der Markenwerte - das ist es, was uns einzigartig macht", argumentiert Mark.


Gut Ding will Weile haben

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Branding-Prozess von Trenkwalder ist, dass "gute Dinge Zeit brauchen", sagt Mark, da man "nur eine Chance auf Erfolg hat".

Bestätigt wird das auch AJ Khon, einem der renommiertesten SEO-Experten in den USA, der kürzlich zu Gast im DesignRush-Podcast war.

Das Unternehmen hat sowohl von Kunden als auch von Mitarbeitern sehr positives Feedback erhalten. Mark Pollok abschließend: "Wir haben einige Monate vor der Markteinführung eine interne Umfrage durchgeführt und sie einige Zeit nach Abschluss des Projekts wiederholt. Das ist eine großartige Methode, um die Wahrnehmung zu messen."

Den Artikel können Sie hier nachlesen: How Did EU's Largest HR Service Provider Go Through Rebranding | DesignRush

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Trenkwalder Group AG mit NeuausrichtungTrenkwalder Group AG mit Neuausrichtung
Trenkwalder Group AG mit Neuausrichtung

Team Trenkwalder

vor 4 Monaten

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Unternehmens News

Trenkwalder Group AG mit Neuausrichtung

Allround Hybrid-Lösung garantiert Prozessexzellenz, Kostenreduktion und vor allem Schnelligkeit im Recruiting

Portfolio basiert auf HR-Service, Outsourcing und Technologie

Wien (20. Dezember 2023) – Die Trenkwalder AG steht seit über 35 Jahren für flexible Lösungen, Schnelligkeit und hohe Qualität im Personalthema. Als Wachstums- und Effizienzpartner, der stets zukunftsorientiert handelt und sich dabei auch selbst weiterentwickelt, gibt sich das Unternehmen ab sofort nicht nur einen neuen, dynamischen Markenauftritt, sondern passt mit der Trenkwalder holistischen Hybrid-Lösung seine Lösungskompetenzen an die aktuellen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und damit für Unternehmen, die Mitarbeiter suchen wie für Arbeitssuchende gleichermaßen an. Die Schnelligkeit und Effizienz im Sinne der Kunden verbessern sich v.a. dadurch, dass fast alle Prozesse digital sind.

 

Effizienz und Wachstum durch Outsourcing –

Steigerung der Kundenzufriedenheit auf 90 Prozent

Der Fachkräftemangel und wenig Möglichkeiten das Personal dort zu haben, wo es gerade benötigt wird, sind die aktuell größten Herausforderungen und Wachstumsbremsen für Unternehmen. Durch Trenkwalder’s individuelle HR-Lösungen kann Unternehmen geholfen werden: die Trenkwalder allround Hybrid-Lösung verspricht durch schnellere Skalierbarkeit der Geschäftsprozesse im Bereich Outsourcing sowie der Erhöhung des Tempos bei der Kandidaten-Auswahl im Bereich HR-Services ein schnelles und effizientes Angebot für diverse Branchen. Das reicht von individuellen Lösungen für die Energieindustrie, Financial Sector oder Gesundheitswesen. Dabei verfolgt Trenkwalder unter anderem das Ziel einer Steigerung der Kundenzufriedenheit in Kundenunternehmen auf 90 Prozent.

Den neuen strategischen Ansatz begründet Mark Pollok, Vorstandsvorsitzender der Trenkwalder Group AG so: „Der Markt verändert sich. Deshalb verändert Trenkwalder sich auch. Wir haben keine Revolution, aber eine Evolution unserer Dienstleistungen und unserer Marke auf den Weg gebracht – die Evolution of HR. Wir möchten die Probleme unserer Kunden nicht lösen, sondern morgen dafür sorgen, dass sie keine mehr haben. Das gelingt uns durch die ganzheitliche Betrachtung unserer Kundenprobleme: auf der Ebene von HR-Services, des Outsourcings und mithilfe von Technologie. Durch den holistischen Zugang garantieren wir Prozessexzellenz, Kostenreduktion und vor allem Schnelligkeit für Unternehmen, die wachsen möchten und eine Perspektive für Menschen, die einen Job suchen. Wir sind überzeugt, dass Technologie und Menschen sich nicht ausschließen. Im Gegenteil.“


Ein starkes Leistungsversprechen an Bewerbende und Kunden im Recruiting:

 

Innerhalb von 24 Stunden:
Rückmeldung nach der Bewerbung auf eine offene Stelle
Kandidatenvorschlag für Kunden bei einer Personalsuchanfrage

Innerhalb von 48 Stunden:
Erstgespräch mit dem Bewerber
Kandidatenselektion für Kunden

 
Innerhalb von 72 Stunden werden mit dem Trenkwalder Kandidatenscreening-Tool digital offene Stellengesuche bearbeitet. Von der Feedbackschleife bis hin zum Vertragsabschluss.

 

Nicht nur was die zeitliche Dauer, sondern auch, was die Services anbelangt, wird für Kandidaten die Stellensuche ab sofort erleichtert. Auf der neu gestalteten Website gibt es einen kostenfreien „Lebenslauf-Designer“, um die professionelle Bewerbung zu erleichtern.

Erfahren Sie mehr unter: www.trenkwalder.com


Über die Trenkwalder Group

Trenkwalder zählt zu den führenden Outsourcing-Dienstleistungsunternehmen in Zentral- und Osteuropa mit über 700 Mio. EUR Umsatz und ist in 16 europäischen Ländern vertreten. Mit über 35 Jahren Erfahrung ist die Trenkwalder Group einer der führenden Personaldienstleister in Österreich und Ungarn und verfügt über eine flächendeckende Präsenz in der DACHLI-Region sowie den osteuropäischen Ländern. Trenkwalder hat sich in den vergangenen Jahren sukzessive von einem Zeitarbeits- und Personalberatungsunternehmen zu einem digitalen allround-hybrid-Anbieter entwickelt. Heute bietet die Gruppe als strategischer Partner für Kunden aus allen Wirtschaftszweigen Lösungen in den Bereichen Personalbereitstellung, HR-Services und Business Process Outsourcing. Seit 2011 gehört das Unternehmen zur Droege Group mit Sitz in Düsseldorf. www.trenkwalder.com

 

Über die Droege Group

Die Droege Group (1988 gegründet) ist ein unabhängiges Investment- und Beratungshaus, vollständig im Familienbesitz. Das Unternehmen agiert als Spezialist für maßgeschneiderte Transformationsprogramme mit dem Ziel der Steigerung des Unternehmenswertes. Die Droege Group verbindet ihre Familienunternehmen-Struktur und die Kapitalstärke zu einem Family-Equity-Geschäftsmodell. Die Gruppe investiert Eigenkapital in „Special Opportunities“ mit Fokus auf mittelständische Unternehmen und Spin-Offs sowie strategisch in Buy & Build-Transaktionen. Mit der Leitidee „Umsetzung – nach allen Regeln der Kunst“ gehört die Gruppe zu den Pionieren der umsetzungsorientierten Unternehmensentwicklung. Die unternehmerischen Plattformen der Droege Group sind an langfristig orientierten Megatrends ausgerichtet. Begeisterung für Qualität, Innovation und Tempo bestimmt die Unternehmensentwicklung. Die Droege Group hat sich damit national und international erfolgreich im Markt positioniert und ist mit ihren unternehmerischen Plattformen in 30 Ländern operativ aktiv.


Rückfragehinweise:

Trenkwalder Personaldienste GmbH  

Mag. Neda Katanic

Tel.: +43(0) 50707-2560

n.katanic@trenkwalder.com

https://at.trenkwalder.com/

 

ALBA Communications GmbH

Petra Roth, Senior Consultant

Tel.: +43 664 6129223

p.roth@albacommunications.at

www.albacommunications.at

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Employer Branding – im Kampf um die Top Talente Employer Branding – im Kampf um die Top Talente 
Employer Branding – im Kampf um die Top Talente 

Team Trenkwalder

vor 5 Monaten

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Human-Resources

Employer Branding – im Kampf um die Top Talente 

Als Sieger hervorgehen!

Globalisierung, Digitalisierung und demografische Veränderungen - der Arbeitsmarkt befindet sich im stetigen Wandel und folglich findet ein Perspektivwechsel statt. Während früher primär der Arbeitgeber und dessen Interessen im Vordergrund standen, erfolgt die Orientierung heutzutage auf die Kandidaten. Insbesondere die Top-Talente haben hohe Erwartungen an ihren Arbeitgeber. Deshalb ist für Unternehmen ein gutes Employer Branding von hoher Bedeutung, um eine langfristig erfolgreiche Arbeitgebermarke zu schaffen. 

 

Welche Ziele das Employer Branding verfolgt sowie effiziente Employer Branding Strategien und Maßnahmen, erfahren Sie in unserem Artikel. 

 

Employer Branding: Definition 

Mit dem Begriff Employer Branding wird eine Marketing-Strategie für die Personalabteilung bezeichnet, die eine positive Arbeitgebermarke schaffen soll. Geeignete Marketing-Konzepte sollen das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren, vom Wettbewerb differenzieren und Mitarbeiter gewinnen sowie langfristig binden. Dabei gilt es, das Employer Branding in zwei Richtungen zu betrachten – nach innen und nach außen. Nach außen hin werden Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung eingesetzt und das Recruiting unterstützt. Doch nicht nur neue Mitarbeiter zu gewinnen ist ein wichtiger Teil, sondern auch die Mitarbeiterbindung. Um dies zu erreichen ist es unerlässlich, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern und so nach innen hinzuarbeiten. Im Zuge dessen werden ebenfalls die Produktivität und Effektivität positiv beeinflusst, wodurch eine Win-Win-Situation entsteht.  

 

Welche Employer Strategien gibt es? 

Der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke geschieht nicht von heute auf morgen und es bedarf einige Schritte und Überlegungen. Zu Beginn ist es wichtig, den Employer-Branding-Prozess zu kennen. An oberster Stelle steht hierbei die Strategie, gefolgt vom Branding (Markenkommunikation), Engagement (Content-Strategie), Recruiting (Mitarbeiter gewinnen) und Retention (Mitarbeiter binden). Damit alle Aspekte erfolgreich umgesetzt werden können, muss das Fundament, folglich die Strategie, gründlich angegangen und erarbeitet werden. Hierfür muss sich das Unternehmen Gedanken darüber machen, für welche Werte es steht, was es auszeichnet und was sie von der Konkurrenz abhebt. Mit diesen ersten Überlegungen definieren Sie Ihre Employer Value Propostion. Folgend Fragen helfen Ihnen bei den Analysen: 

  • Was zeichnet Sie als Arbeitgeber aus? 

  • Wofür stehen Sie? (Mission) Was ist ihre langfristige Vision? 

  • Was unterscheidet Sie von anderen Arbeitgebern? 

  • Welche Benefits können Sie Ihren Mitarbeitern bieten? 

  • Inwiefern wirken Sie bereits attraktiv? 

  • Wer ist Ihre Zielgruppe? 

  • Auf welchen Kommunikationskanälen und wie erreichen Sie Ihre Zielgruppe? 

 

Aus diesen Überlegungen lässt sich schließen, dass bei der Employer Value Propostion, auch EVP-Dreieck, die Definitionen auf drei Ebenen erfolgen: die Ist-Perspektive, die Soll-Perspektive und der Hauptdifferenziator. Die Ist-Perspektive beschäftigt sich dabei mit der aktuellen Lage des Arbeitgebers und stärkt die Unternehmenskultur sowie -identität. Im Gegensatz dazu geht die Soll-Perspektive der Frage nach, wie sich das Unternehmen entwickeln möchte und treibt so organisationale Veränderung an und richtet die Marke in eine bestimmte Richtung aus. Die letzte Ebene, der Hauptdifferenziator, untersucht das Angebot der Organisation, wodurch eine Abgrenzung zum Wettbewerb geschaffen und die Aufmerksamkeit und Wiedererkennung des Unternehmens erhöht werden soll.  

 

Um eine erfolgreiche Employer Strategie zu entwickeln, haben wir uns von Trenkwalder mit diesen Fragen intensiv auseinandergesetzt. Unsere Firmenkultur prägt unsere Identität und ist folglich das Fundament des gesamten Konzerns. Dabei bilden unsere Vision, Mission, Grundwerte und Leitprinzipien die Säulen. Wofür wir stehen und was wir gemeinsam erreichen wollen, begleitet uns tag täglich und garantiert eine zielgerichtete Arbeitsweise. Als Unternehmen mit einer langjährigen Tradition leben und schaffen wir eine Unternehmenskultur der Kontinuität, Verlässlichkeit und sozialen Verantwortung. Uns ist es ein Anliegen, Menschen zu fördern, Karrieren zu unterstützen sowie nachhaltige Beziehungen aufzubauen, die auf Vertrauen, Respekt und Beständigkeit basieren. Um dies zu garantieren, haben unsere Experten der Personalentwicklung Karriereschritte sowie Berufstitel definiert und an einer digitalen Weiterbildungsmöglichkeit für alle Mitarbeiter gearbeitet. Nicht nur durch die berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und der positiven Unternehmenskultur, sondern auch durch unseren Fokus auf eine gute Work-Life-Balance, sind wird ein attraktiver Arbeitgeber. 

 

Maßnahmen für ein erfolgreiches Employer Branding 

Nach der erfolgreichen Definition der Employer Value Proposition, muss von der strategischen Vorüberlegung in die operative Maßnahmenentwicklung übergegangen werden. Dabei stehen Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten offen, der begrenzende Faktor ist dabei meist nur die eigene Kreativität und das verfügbare Budget. Trenkwalders Maßnahmen für das interne und extern Employer-Branding sind folgende: 

Intern: 

  • Arbeitsatmosphäre 

  • Diversity Management  

  • Integration und Inklusion 

  • Flache Hierarchien 

  • Flexible Arbeitszeitgestaltung 

  • Weiterbildungsangebote 

  • Karriereperspektiven 

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie 

Extern: 

  • Website 

  • Social Media 

  • Stellenanzeigen 

  • Arbeitgeberbewertungsportale 

 

Employer Branding mal ganz anders 

ALDI Süd entwickelte einen spannenden, kreativen und innovativen Ansatz mit der „Blackbox“. Dort begegnete sich Bewerber und Personaler in absoluter Dunkelheit, wodurch ein bewusster Unterschied zum herkömmlichen Bewerbungsverfahren geschaffen werden sollte. Oberflächliche Vorurteile aufgrund des Erscheinungsbildes einer Person wurden mit dem Blind Recruiting vorübergehend außer Kraft gesetzt. 

Nicht nur ALDI Süd, sondern auch die Unternehmensberatung Accenture Auditions konnte ein kreatives Employer Branding verzeichnen. Das Unternehmen hat sich von der TV-Show „Höhle der Löwen“ inspirieren lassen und das Format auf einer Messe für Bewerber angewendet. In fünf Phasen wurden die Bewerber durch einen Parcours geführt mit dem Ziel, den potentiellen Bewerber bis zum Management eines Jobs zu begleiten und abschließend den Bewerber ein Angebot zu unterbreitet und mit diesem einen Vertrag zu schließen. 

 

Lediglich Stellenanzeigen zu schalten und abzuwarten funktioniert schon lange nicht mehr. Heutzutage müssen Arbeitgeber kreativ werden, um potentielle Bewerber - insbesondere die Top Talente, zu erreichen sowie zu überzeugen und folglich für ihr Unternehmen gewinnen zu können.  

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Antriebslos und lustlos - gefangen im Motivationstief und der Weg daraus Antriebslos und lustlos - gefangen im Motivationstief und der Weg daraus 
Antriebslos und lustlos - gefangen im Motivationstief und der Weg daraus 

Team Trenkwalder

vor 5 Monaten

3 min lesen

Human-Resources

Antriebslos und lustlos - gefangen im Motivationstief und der Weg daraus 

„In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten“

Sie kennen es bestimmt: Stressige Phasen, die viel Energie rauben, an der Kraft zerren, gar erdrückend sind. Meist eine wiederkehrende Zeit, die jedes Mal aufs Neue überwunden werden muss. Allerdings lernen wir auch aus diesen Zeiten - wir wachsen über uns hinaus und erkennen neue Chancen. „In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten“ so bereits Albert Einstein.  

 

Doch welcher psychologische Prozess liegt hinter dem Konstrukt Motivation? Welche Rolle spielen die extrinsische und intrinsische Motivation und wie überwindet man das Motivationstief?  

 

Motivation – was ist das überhaupt? 

Motivation ist ein psychologisches Konstrukt, das nicht direkt beobachtbar ist. Es meint die Bereitschaft eines Menschen, Zeit, Energie und Arbeit in ein von ihm festgesetztes Ziel zu investieren und ist ein emotionaler und energetischer Prozess, um ein bestimmtes Verhalten hervorzurufen. Dabei kann in intrinsische und extrinsische Motivation unterschieden werden. Intrinsisch motiviert meint aus sich selbst heraus. Extrinsisch motiviert dagegen den Einfluss äußerer Reize, die die Motivation bedingen. Anhand dessen wird deutlich, dass Motivation einen wechselseitigen Prozess darstellt und eine Reihe von Faktoren sowie Verhaltensweisen die Motivation positiv wie negativ beeinflussen können.  

Positive Einflussfaktoren: 

  • Frühzeitiges Eintreten von Erfolg 

  • Überzeugung der eigenen Fähigkeiten 

  • Festsetzen von realistischen und erreichbaren Zielen 

  • Orientierung an Modellpersonen und Vorbilder 

Negative Einflussfaktoren: 

  • Wiederkehrende Frustrationserlebnisse 

  • Ausbleiben von Erfolg 

  • Wahrnehmung von unüberwindbaren Hürden 

  • Scheitern von Modellpersonen und Vorbildern 

 

Motivationsmodell – wie lässt sich Motivationslosigkeit erklären? 

Die Maslowsche Bedürfnispyramide ist eine grundlegende Theorie, um Motivation erklären zu können. Maslow geht dabei von verschiedenen Bedürfnisarten aus, die hierarchisch angeordnet sind und aufeinander aufbauen. Die unterste Stufe der Pyramide, das Fundament, beinhaltet die Grundbedürfnisse, die am dringendsten befriedigt werden müssen wie zum Beispiel schlafen, essen und trinken. Wird ein höheres Bedürfnis angestrebt, so muss erst das niedrigere Bedürfnis befriedigt sein.  

Darüber hinaus lässt sich die Pyramide in zwei Kategorien einteilen, den Defizitbedürfnissen (physiologische Bedürfnisse, Sicherheit, Wertschätzung) und den Wachstumsbedürfnissen (Selbstverwirklichung). Letzteres lässt sich jedoch nie komplett befriedigen.  

Was damit gemeint ist? Hier ein konkretes Beispiel: Markus und seine Frau Anna leben in München und haben ein durchschnittliches Einkommen. Um bessere Karrierechancen in Aussicht zu haben, hat sich Markus entschlossen, ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren. Allerdings ist das Paar von steigenden Fixkosten, wie Miete und Strom, betroffen. Dies führt dazu, dass bei Markus Konzentrationsschwierigkeiten während seines Studiums auftreten und er in ein Motivationsloch fällt – verpasste Vorlesungen und nicht angetretene Klausuren sind die Folge. Erst wenn Markus die Ebene der Unsicherheit überwindet, kommt er aus seinem Motivationstief und schöpft Energie für sein Studium, wodurch er seine sozialen Bedürfnisse nach beruflicher Anerkennung und Zugehörigkeit befriedigen kann.  

Motivationstief – so schaffen Sie es heraus 

Hervorzuheben ist, dass wir Situationen voller Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit nicht immer alleine lösen können. Äußere Reize und Faktoren, wie beispielsweise die Familie und der Arbeitgeber, nehmen eine wichtige Rolle ein - so wie auch in unserem Beispiel. Nichtsdestotrotz gibt es Tipps, wie Sie sich selbst (neu) motivieren können: 

  1. Ziele definieren: Motivation ist immer auf ein Ziel gerichtet. Denken Sie über die Bedeutung des Ziels nach und führen Sie es sich (wieder) vor Augen 

  2. Routinen schaffen: mithilfe eines festen Ablaufes können Sie ein Motivationstief überwinden. Nicht nur mehr Sicherheit und Energie auch Zeitersparnis sind positive Effekte 

  3. Gleichgesinnte suchen: schaffen Sie sich ein Umfeld, das die gleichen Ziele wie Sie verfolgt und Sie motiviert, diese zu erreichen 

  4. Andere von Ihrem Vorhaben erzählen: dadurch erhöht sich die soziale Kontrolle und Ihre eigenen Erwartungen an sich selbst, steigern sich  

  5. Teilen Sie Ihre Aufgaben auf: ist Ihr finales Ziel sehr hoch angesetzt, so ist es leichter das Ziel in kleine Teilziele einzuteilen. Das Erreichen eines Teilzieles wird Sie motivieren weiterzumachen 

Für den persönlichen Erfolg und die eigene Zufriedenheit müssen wir auch in schwierigen Zeiten versuchen unsere Antriebslosigkeit zu überwinden und die Chancen erkennen, die sich daraus ergeben. Das Arbeitsumfeld und der Beruf haben großen Einfluss auf unsere Motivation - auch in anderen Bereichen. 

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Mitarbeiterzufriedenheit – so motivieren und binden Sie Ihre Mitarbeiter Mitarbeiterzufriedenheit – so motivieren und binden Sie Ihre Mitarbeiter
Mitarbeiterzufriedenheit – so motivieren und binden Sie Ihre Mitarbeiter

Team Trenkwalder

vor 5 Monaten

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Human resources

Mitarbeiterzufriedenheit – so motivieren und binden Sie Ihre Mitarbeiter

Zufriedenheit ist gut, Motivation besser!

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist ein wichtiger Parameter für die Mitarbeitermotivation sowie Mitarbeiterbindung und ausschlaggebend für eine erfolgreiche Unternehmensführung. Doch was wird unter Mitarbeiterzufriedenheit verstanden? Wie kann die Mitarbeitermotivation gesteigert und Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden werden? 

 

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen, um eine produktive und engagierte Unternehmenskultur zu schaffen.  

 

Was ist Mitarbeiterzufriedenheit und wie wird diese gemessen? 

Bei dem Konstrukt Mitarbeiterzufriedenheit handelt es sich um die Einstellung des Mitarbeiters gegenüber seinem Arbeitsumfeld. Hierbei findet ein wechselseitiger innerer Prozess statt - ein sogenannter Soll-Ist-Vergleich. Die Person hat an ihren Arbeitgeber bestimmte Erwartungen und gleicht diese stets mit der tatsächlichen Situation ab. 

Eine Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit können Unternehmen anhand verschiedener Methoden durchführen. Direkte Messungen mittels Mitarbeiterbefragungen oder dem 360-Grad-Feedback geben Aufschluss über eine mögliche Diskrepanz zwischen Ist- und Soll-Zustand. In einem zusätzlichen Schritt können Verbesserungsvorschläge sowie Anregungen eruiert werden. Fehlzeiten, Beschwerden, Fluktuationsrate, Krankheitsstand und Fehlerrate sind nur einige Indikatoren, die für eine indirekte Messung der Mitarbeiterzufriedenheit betrachtet werden können. Eine kontinuierliche Datenerhebung ist bei der indirekten Verfahrensweise notwendig und Vorsicht bei der Interpretation und folglich der Aussagekraft über die gewonnenen Ergebnisse geboten.  

 

Zufriedenheit ist gut, Motivation besser: Tipps für mehr Motivation bei ihren Mitarbeitern 

Sind Mitarbeiter zufrieden, so kann eine höhere Leistungsmotivation auf insgesamt drei Ebenen angestrebt werden. Die erste Ebene ist das materielle Umfeld z.B. Arbeitsplatzbedingungen oder Gehalt. Führungsstil und Zusammenarbeit gehören zu der zweiten Ebene, dem psychischen Umfeld. Letzte Ebene, das private Umfeld, beinhaltet die Vereinbarkeit von beruflichem und privatem Interesse. Wie Sie Ihre Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Ebenen motivieren, zeigen Ihnen folgende Tipps: 

  1. Veranstalten Sie Team Events: Teamveranstaltungen intensivieren den Zusammenhalt und verbessern die Kommunikation zwischen den Kollegen. Dies wiederrum wirkt sich positiv auf den Arbeitsalltag und die Leistung der Arbeitnehmer aus 

  2. Kommunizieren Sie offen und treffen Sie transparente Entscheidungen: regelmäßige Meetings mit allen Teammitgliedern reduzieren Missverständnisse und verhindern Frustrationen bei den Mitgliedern 

  3. Dulden Sie Fehler: eine Fehlerkultur fördert Kreativität und Mut zu Innovation, insbesondere bei den komplexen Problemen unserer heutigen Arbeitswelt 

  4. Schaffen Sie eine Work-Life-Balance: flexible Arbeitszeiten, Home-Office, Remote Work und andere Möglichkeiten schenken Freiräume zum Denken und Handeln 

  5. Führen Sie individuelle Belohnungssysteme ein: Anreize für eine individuelle Zielsetzung, die von klassischen Bonuszahlungen, einmaligen Prämien bis hin zu Geschenken reichen können  

 

Zufriedenen und motivierte Mitarbeiter binden: Vorteile und Maßnahmen 

Nicht zu unterschätzen ist die Mitarbeiterbindung von zufriedenen und motivierten Mitarbeitern. Eine starke Bindung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter hat viele Vorteile für das Unternehmen. Die gesteigerte Produktivität, die Bereitschaft zu mehr Leistungsarbeit und Eigeninitiative sowie geringere Fehlzeiten sind nur einige. Für den Aufbau einer nachhaltigen Mitarbeiter-Unternehmen-Beziehung und einem guten Arbeitsklima, bedarf es jedoch verschiedene Maßnahmen. Folglich stehen Ihnen einige Instrumente zur Verfügung, die Sie einführen sollten, um Ihre Mitarbeiter zu binden: 

  1. Investition in die Mitarbeiterführung 

  2. Förderung von eigenverantwortlichem Arbeiten 

  3. Durchführung von regelmäßigen Feedbackgesprächen 

  4. Ausstattung von modernen Arbeitsplätzen 

  5. Angebot von Weiterbildungsmöglichkeiten 

  6. Schaffung von herausfordernden Arbeitsbedingungen und sinnstiftender Arbeit 

Der Unternehmenserfolg steigt und fällt mit der Zufriedenheit der Mitarbeiter. Aufgrund dessen ist es besonders wichtig, das Wohl der Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und bei negativer Resonanz angemessen zu reagieren. Auch wir von Trenkwalder setzen uns mit der Zufriedenheit unserer Mitarbeiter intensiv auseinander und arbeiten stets daran, diese zu verbessern.  

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