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Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EUMark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EU
Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EU

Nikola Djuric | Editor-in Chief DesignRush

vor 17 Tagen

3 min lesen

Marketing, design and advertisingCreative work

Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush über die Rebranding-Geschichte des größten HR-Dienstleisters der EU

Erkenntnisse und Learnings aus einem erfolgreichen Rebranding-Prozess

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DesignRush, eine B2B-Plattform, die Unternehmen mit Agenturen für digitales Marketing und Technologie verbindet und weltweit über 50.000 Follower zählt, hat Mark Pollok zu einem Interview geladen.

Das Interview beginnt mit der Frage: Warum Rebranding und warum jetzt?

Der HR-Markt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, so Mark Pollok - der CEO der Trenkwalder Group, einem der größten HR-Dienstleister in Europa.

Die "HR-Evolution", so Mark Pollok im Gespräch mit DesignRush, hat das Unternehmen dazu veranlasst, das Rebranding als eine der vorrangigen Aufgaben bis Ende 2023 anzugehen.

In diesem Interview erläutert er die Entscheidung von Trenkwalder, nach 35 Jahren in der Branche eine neue Markenstrategie zu entwickeln, und erklärt, was es braucht, um dieses Projekt richtig zu machen, wenn man bereits als einer der Top-Player in der Branche anerkannt ist.

Startpunkt: Markenanalyse

Jedes langlebige Unternehmen, das ein Rebranding anstrebt, sollte zunächst eine umfassende Markenanalyse durchführen, die die notwendigen Erkenntnisse über die aktuelle Wahrnehmung einer Marke liefern kann.

"Es war wichtig zu verstehen, welche Markenwerte wir beibehalten wollten und welche veraltet waren, damit wir bestimmen konnten, wo wir hinwollten", sagt Mark.

Dies führte zur Erstellung eines Strategiepapiers, das die wichtigsten Markenwerte enthielt, auf die sich Trenkwalder stützen musste:

  1. Wachstum

  2. Innovation

  3. Vertrauen


Die Idee war, dass Trenkwalder sein Engagement für die Digitalisierung und einen ganzheitlichen Ansatz bei der Lösung von Herausforderungen, mit denen Kunden in der HR-Branche konfrontiert sind, verdoppeln sollte, so Mark weiter.

Daten und die Farbe Rot: Erkenntnisse aus der Markenanalyse sinnvoll nutzen

"Wir wollten die Identität der Marke beibehalten - die rote Farbe, die schon bisher ein Qualitätsmerkmal für unseren Service symbolisiert hat, das aus unserer Marktexpertise resultiert."


Die Daten aus der Markenanalyse von Trenkwalder zeigten, dass das Unternehmen bei der neuen Generation zwar einen hohen Bekanntheitsgrad hat, seine Dienstleistungen aber nur teilweise bekannt sind.

Dies bedeutete, dass das Unternehmen ungenutztes Potenzial hatte, um sich bei der jüngeren Generation, insbesondere bei den Millennials und der Gen Z, neu zu positionieren.

Auf die Frage, ob sein Team beim Rebranding einen datengesteuerten Ansatz verfolgte, antwortet Mark, dass es sich von einer Kombination aus Daten und Kreativität leiten ließ.

"Wir haben eine umfassende Zielgruppenanalyse erstellt und daraus Customer Journeys abgeleitet. Diese Methode half uns, die Bedürfnisse unserer Zielgruppe besser zu verstehen und ihnen die am besten geeigneten Dienstleistungen anzubieten", erklärt er und ergänzt: „Rebranding ist in jedem Unternehmen ein emotionaler Prozess. Einige Mitarbeiter wollen an ihrem alten Image festhalten, während andere die Veränderung als einen wichtigen Schritt in die Zukunft sehen - es war viel Überzeugungsarbeit nötig."


Häufige Fallstricke im Rebranding-Prozess

Um leicht zu vermeidende Fehler zu vermeiden, sagt Mark, dass Unternehmen die Ziele für das Rebranding klar definieren sollten, einschließlich des Hauptgrunds für die Veränderung.

Es ist notwendig, Marktforschung zu betreiben, um aktuelle Trends zu erkennen und zu verstehen.

Meilensteine im Rebranding-Prozess:

  1. Interne Abstimmung

  2. Festlegung des Zeitplans und der Kommunikation

  3. Angemessene Budgetierung und Ressourcenzuweisung


"Das Herzstück des Rebranding ist immer die Definition der Markenwerte - das ist es, was uns einzigartig macht", argumentiert Mark.


Gut Ding will Weile haben

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Branding-Prozess von Trenkwalder ist, dass "gute Dinge Zeit brauchen", sagt Mark, da man "nur eine Chance auf Erfolg hat".

Bestätigt wird das auch AJ Khon, einem der renommiertesten SEO-Experten in den USA, der kürzlich zu Gast im DesignRush-Podcast war.

Das Unternehmen hat sowohl von Kunden als auch von Mitarbeitern sehr positives Feedback erhalten. Mark Pollok abschließend: "Wir haben einige Monate vor der Markteinführung eine interne Umfrage durchgeführt und sie einige Zeit nach Abschluss des Projekts wiederholt. Das ist eine großartige Methode, um die Wahrnehmung zu messen."

Den Artikel können Sie hier nachlesen: How Did EU's Largest HR Service Provider Go Through Rebranding | DesignRush

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Trenkwalder erneut als Leitbetrieb ausgezeichnet Trenkwalder erneut als Leitbetrieb ausgezeichnet

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Economics and accountingHuman resources

Das Unternehmen wurde erneut als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Guglhupf-Tour der Leitbetriebe Austria an Trenkwalder CEO, Mark Pollok, am 16. April 2024 in Linz übergeben. Als Leitbetriebe werden nach einem umfassenden Qualifikationsverfahren jene vorbildhaften Unternehmen ausgezeichnet, die sich zu nachhaltigem Unternehmenserfolg, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung bekennen.

"Wir freuen uns über die erneute Zertifizierung. Sie ist ein Beleg dafür, dass wir wichtige Zukunftsthemen wie Personalbereitstellung und Digitalisierung aktiv vorantreiben - und das spornt uns weiter an. Als einer der führenden Personaldienstleister in Europa haben wir einen holistischen Zugang, wenn es um Wachstumschancen für unsere Kundenunternehmen geht. Unser Lösungs-Ansatz bedient drei Ebenen: Zeitarbeit & Personalberatung, Outsourcing gestützt durch Technologie. Wir wollen Kundenprobleme nicht nur lösen, sondern dafür sorgen, dass sie morgen keine mehr haben.", so Mark Pollok.

„Leitbetriebe sind die Vorbildunternehmen der heimischen Wirtschaft. Sie stellen sich den Herausforderungen des Wirtschaftslebens, wie z.B. Digitalisierung oder Fachkräftemangel. Mit ihrer konsequenten Orientierung an sozialer Verantwortung, Nachhaltigkeit und einem fairen Umgang mit allen Stakeholdern sind sie Treiber für die heimische Wirtschaft. Ich freue mich, dass sich unsere Leitbetriebe-Philosophie immer mehr in der gesamtösterreichischen Wirtschaft wiederfindet“, so die Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria, Monica Rintersbacher. Leitbetriebe Austria bietet den Exzellenz-Betrieben der heimischen Wirtschaft eine einzigartige Plattform, um den Know-How-Austausch über Branchen- und Bundesländergrenzen hinweg zu intensivieren. „Gemeinsam setzen wir neue Meilensteine, um die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich nachhaltig zu stärken“, so Rintersbacher abschließend.

Trenkwalder Group AG mit NeuausrichtungTrenkwalder Group AG mit Neuausrichtung

Trenkwalder Group AG mit Neuausrichtung

Unternehmens News

Portfolio basiert auf HR-Service, Outsourcing und Technologie

Wien (20. Dezember 2023) – Die Trenkwalder AG steht seit über 35 Jahren für flexible Lösungen, Schnelligkeit und hohe Qualität im Personalthema. Als Wachstums- und Effizienzpartner, der stets zukunftsorientiert handelt und sich dabei auch selbst weiterentwickelt, gibt sich das Unternehmen ab sofort nicht nur einen neuen, dynamischen Markenauftritt, sondern passt mit der Trenkwalder holistischen Hybrid-Lösung seine Lösungskompetenzen an die aktuellen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und damit für Unternehmen, die Mitarbeiter suchen wie für Arbeitssuchende gleichermaßen an. Die Schnelligkeit und Effizienz im Sinne der Kunden verbessern sich v.a. dadurch, dass fast alle Prozesse digital sind.

 

Effizienz und Wachstum durch Outsourcing –

Steigerung der Kundenzufriedenheit auf 90 Prozent

Der Fachkräftemangel und wenig Möglichkeiten das Personal dort zu haben, wo es gerade benötigt wird, sind die aktuell größten Herausforderungen und Wachstumsbremsen für Unternehmen. Durch Trenkwalder’s individuelle HR-Lösungen kann Unternehmen geholfen werden: die Trenkwalder allround Hybrid-Lösung verspricht durch schnellere Skalierbarkeit der Geschäftsprozesse im Bereich Outsourcing sowie der Erhöhung des Tempos bei der Kandidaten-Auswahl im Bereich HR-Services ein schnelles und effizientes Angebot für diverse Branchen. Das reicht von individuellen Lösungen für die Energieindustrie, Financial Sector oder Gesundheitswesen. Dabei verfolgt Trenkwalder unter anderem das Ziel einer Steigerung der Kundenzufriedenheit in Kundenunternehmen auf 90 Prozent.

Den neuen strategischen Ansatz begründet Mark Pollok, Vorstandsvorsitzender der Trenkwalder Group AG so: „Der Markt verändert sich. Deshalb verändert Trenkwalder sich auch. Wir haben keine Revolution, aber eine Evolution unserer Dienstleistungen und unserer Marke auf den Weg gebracht – die Evolution of HR. Wir möchten die Probleme unserer Kunden nicht lösen, sondern morgen dafür sorgen, dass sie keine mehr haben. Das gelingt uns durch die ganzheitliche Betrachtung unserer Kundenprobleme: auf der Ebene von HR-Services, des Outsourcings und mithilfe von Technologie. Durch den holistischen Zugang garantieren wir Prozessexzellenz, Kostenreduktion und vor allem Schnelligkeit für Unternehmen, die wachsen möchten und eine Perspektive für Menschen, die einen Job suchen. Wir sind überzeugt, dass Technologie und Menschen sich nicht ausschließen. Im Gegenteil.“


Ein starkes Leistungsversprechen an Bewerbende und Kunden im Recruiting:

 

Innerhalb von 24 Stunden:
Rückmeldung nach der Bewerbung auf eine offene Stelle
Kandidatenvorschlag für Kunden bei einer Personalsuchanfrage

Innerhalb von 48 Stunden:
Erstgespräch mit dem Bewerber
Kandidatenselektion für Kunden

 
Innerhalb von 72 Stunden werden mit dem Trenkwalder Kandidatenscreening-Tool digital offene Stellengesuche bearbeitet. Von der Feedbackschleife bis hin zum Vertragsabschluss.

 

Nicht nur was die zeitliche Dauer, sondern auch, was die Services anbelangt, wird für Kandidaten die Stellensuche ab sofort erleichtert. Auf der neu gestalteten Website gibt es einen kostenfreien „Lebenslauf-Designer“, um die professionelle Bewerbung zu erleichtern.

Erfahren Sie mehr unter: www.trenkwalder.com


Über die Trenkwalder Group

Trenkwalder zählt zu den führenden Outsourcing-Dienstleistungsunternehmen in Zentral- und Osteuropa mit über 700 Mio. EUR Umsatz und ist in 16 europäischen Ländern vertreten. Mit über 35 Jahren Erfahrung ist die Trenkwalder Group einer der führenden Personaldienstleister in Österreich und Ungarn und verfügt über eine flächendeckende Präsenz in der DACHLI-Region sowie den osteuropäischen Ländern. Trenkwalder hat sich in den vergangenen Jahren sukzessive von einem Zeitarbeits- und Personalberatungsunternehmen zu einem digitalen allround-hybrid-Anbieter entwickelt. Heute bietet die Gruppe als strategischer Partner für Kunden aus allen Wirtschaftszweigen Lösungen in den Bereichen Personalbereitstellung, HR-Services und Business Process Outsourcing. Seit 2011 gehört das Unternehmen zur Droege Group mit Sitz in Düsseldorf. www.trenkwalder.com

 

Über die Droege Group

Die Droege Group (1988 gegründet) ist ein unabhängiges Investment- und Beratungshaus, vollständig im Familienbesitz. Das Unternehmen agiert als Spezialist für maßgeschneiderte Transformationsprogramme mit dem Ziel der Steigerung des Unternehmenswertes. Die Droege Group verbindet ihre Familienunternehmen-Struktur und die Kapitalstärke zu einem Family-Equity-Geschäftsmodell. Die Gruppe investiert Eigenkapital in „Special Opportunities“ mit Fokus auf mittelständische Unternehmen und Spin-Offs sowie strategisch in Buy & Build-Transaktionen. Mit der Leitidee „Umsetzung – nach allen Regeln der Kunst“ gehört die Gruppe zu den Pionieren der umsetzungsorientierten Unternehmensentwicklung. Die unternehmerischen Plattformen der Droege Group sind an langfristig orientierten Megatrends ausgerichtet. Begeisterung für Qualität, Innovation und Tempo bestimmt die Unternehmensentwicklung. Die Droege Group hat sich damit national und international erfolgreich im Markt positioniert und ist mit ihren unternehmerischen Plattformen in 30 Ländern operativ aktiv.


Rückfragehinweise:

Trenkwalder Personaldienste GmbH  

Mag. Neda Katanic

Tel.: +43(0) 50707-2560

n.katanic@trenkwalder.com

https://at.trenkwalder.com/

 

ALBA Communications GmbH

Petra Roth, Senior Consultant

Tel.: +43 664 6129223

p.roth@albacommunications.at

www.albacommunications.at

Employer Branding – im Kampf um die Top Talente Employer Branding – im Kampf um die Top Talente 

Employer Branding – im Kampf um die Top Talente 

Human-Resources

Globalisierung, Digitalisierung und demografische Veränderungen - der Arbeitsmarkt befindet sich im stetigen Wandel und folglich findet ein Perspektivwechsel statt. Während früher primär der Arbeitgeber und dessen Interessen im Vordergrund standen, erfolgt die Orientierung heutzutage auf die Kandidaten. Insbesondere die Top-Talente haben hohe Erwartungen an ihren Arbeitgeber. Deshalb ist für Unternehmen ein gutes Employer Branding von hoher Bedeutung, um eine langfristig erfolgreiche Arbeitgebermarke zu schaffen. 

 

Welche Ziele das Employer Branding verfolgt sowie effiziente Employer Branding Strategien und Maßnahmen, erfahren Sie in unserem Artikel. 

 

Employer Branding: Definition 

Mit dem Begriff Employer Branding wird eine Marketing-Strategie für die Personalabteilung bezeichnet, die eine positive Arbeitgebermarke schaffen soll. Geeignete Marketing-Konzepte sollen das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren, vom Wettbewerb differenzieren und Mitarbeiter gewinnen sowie langfristig binden. Dabei gilt es, das Employer Branding in zwei Richtungen zu betrachten – nach innen und nach außen. Nach außen hin werden Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung eingesetzt und das Recruiting unterstützt. Doch nicht nur neue Mitarbeiter zu gewinnen ist ein wichtiger Teil, sondern auch die Mitarbeiterbindung. Um dies zu erreichen ist es unerlässlich, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern und so nach innen hinzuarbeiten. Im Zuge dessen werden ebenfalls die Produktivität und Effektivität positiv beeinflusst, wodurch eine Win-Win-Situation entsteht.  

 

Welche Employer Strategien gibt es? 

Der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke geschieht nicht von heute auf morgen und es bedarf einige Schritte und Überlegungen. Zu Beginn ist es wichtig, den Employer-Branding-Prozess zu kennen. An oberster Stelle steht hierbei die Strategie, gefolgt vom Branding (Markenkommunikation), Engagement (Content-Strategie), Recruiting (Mitarbeiter gewinnen) und Retention (Mitarbeiter binden). Damit alle Aspekte erfolgreich umgesetzt werden können, muss das Fundament, folglich die Strategie, gründlich angegangen und erarbeitet werden. Hierfür muss sich das Unternehmen Gedanken darüber machen, für welche Werte es steht, was es auszeichnet und was sie von der Konkurrenz abhebt. Mit diesen ersten Überlegungen definieren Sie Ihre Employer Value Propostion. Folgend Fragen helfen Ihnen bei den Analysen: 

  • Was zeichnet Sie als Arbeitgeber aus? 

  • Wofür stehen Sie? (Mission) Was ist ihre langfristige Vision? 

  • Was unterscheidet Sie von anderen Arbeitgebern? 

  • Welche Benefits können Sie Ihren Mitarbeitern bieten? 

  • Inwiefern wirken Sie bereits attraktiv? 

  • Wer ist Ihre Zielgruppe? 

  • Auf welchen Kommunikationskanälen und wie erreichen Sie Ihre Zielgruppe? 

 

Aus diesen Überlegungen lässt sich schließen, dass bei der Employer Value Propostion, auch EVP-Dreieck, die Definitionen auf drei Ebenen erfolgen: die Ist-Perspektive, die Soll-Perspektive und der Hauptdifferenziator. Die Ist-Perspektive beschäftigt sich dabei mit der aktuellen Lage des Arbeitgebers und stärkt die Unternehmenskultur sowie -identität. Im Gegensatz dazu geht die Soll-Perspektive der Frage nach, wie sich das Unternehmen entwickeln möchte und treibt so organisationale Veränderung an und richtet die Marke in eine bestimmte Richtung aus. Die letzte Ebene, der Hauptdifferenziator, untersucht das Angebot der Organisation, wodurch eine Abgrenzung zum Wettbewerb geschaffen und die Aufmerksamkeit und Wiedererkennung des Unternehmens erhöht werden soll.  

 

Um eine erfolgreiche Employer Strategie zu entwickeln, haben wir uns von Trenkwalder mit diesen Fragen intensiv auseinandergesetzt. Unsere Firmenkultur prägt unsere Identität und ist folglich das Fundament des gesamten Konzerns. Dabei bilden unsere Vision, Mission, Grundwerte und Leitprinzipien die Säulen. Wofür wir stehen und was wir gemeinsam erreichen wollen, begleitet uns tag täglich und garantiert eine zielgerichtete Arbeitsweise. Als Unternehmen mit einer langjährigen Tradition leben und schaffen wir eine Unternehmenskultur der Kontinuität, Verlässlichkeit und sozialen Verantwortung. Uns ist es ein Anliegen, Menschen zu fördern, Karrieren zu unterstützen sowie nachhaltige Beziehungen aufzubauen, die auf Vertrauen, Respekt und Beständigkeit basieren. Um dies zu garantieren, haben unsere Experten der Personalentwicklung Karriereschritte sowie Berufstitel definiert und an einer digitalen Weiterbildungsmöglichkeit für alle Mitarbeiter gearbeitet. Nicht nur durch die berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und der positiven Unternehmenskultur, sondern auch durch unseren Fokus auf eine gute Work-Life-Balance, sind wird ein attraktiver Arbeitgeber. 

 

Maßnahmen für ein erfolgreiches Employer Branding 

Nach der erfolgreichen Definition der Employer Value Proposition, muss von der strategischen Vorüberlegung in die operative Maßnahmenentwicklung übergegangen werden. Dabei stehen Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten offen, der begrenzende Faktor ist dabei meist nur die eigene Kreativität und das verfügbare Budget. Trenkwalders Maßnahmen für das interne und extern Employer-Branding sind folgende: 

Intern: 

  • Arbeitsatmosphäre 

  • Diversity Management  

  • Integration und Inklusion 

  • Flache Hierarchien 

  • Flexible Arbeitszeitgestaltung 

  • Weiterbildungsangebote 

  • Karriereperspektiven 

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie 

Extern: 

  • Website 

  • Social Media 

  • Stellenanzeigen 

  • Arbeitgeberbewertungsportale 

 

Employer Branding mal ganz anders 

ALDI Süd entwickelte einen spannenden, kreativen und innovativen Ansatz mit der „Blackbox“. Dort begegnete sich Bewerber und Personaler in absoluter Dunkelheit, wodurch ein bewusster Unterschied zum herkömmlichen Bewerbungsverfahren geschaffen werden sollte. Oberflächliche Vorurteile aufgrund des Erscheinungsbildes einer Person wurden mit dem Blind Recruiting vorübergehend außer Kraft gesetzt. 

Nicht nur ALDI Süd, sondern auch die Unternehmensberatung Accenture Auditions konnte ein kreatives Employer Branding verzeichnen. Das Unternehmen hat sich von der TV-Show „Höhle der Löwen“ inspirieren lassen und das Format auf einer Messe für Bewerber angewendet. In fünf Phasen wurden die Bewerber durch einen Parcours geführt mit dem Ziel, den potentiellen Bewerber bis zum Management eines Jobs zu begleiten und abschließend den Bewerber ein Angebot zu unterbreitet und mit diesem einen Vertrag zu schließen. 

 

Lediglich Stellenanzeigen zu schalten und abzuwarten funktioniert schon lange nicht mehr. Heutzutage müssen Arbeitgeber kreativ werden, um potentielle Bewerber - insbesondere die Top Talente, zu erreichen sowie zu überzeugen und folglich für ihr Unternehmen gewinnen zu können.  

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